Schwabe

Salomon Geßner


Heinrich Wölfflin Gesammelte Werke (HWGW)

HWGW
Schriften 3: Tristan Weddigen / Oskar Bätschmann (Hrsg.)
Salomon Geßner
Mit einer Einleitung von Wolfgang Proß.
Historisch-kritischer Kommentar von Elisabeth-Christine Gamer.
Subskriptionspreis bis 30. September 2018:
sFr. 120.– / € (D) 120.–.
2019. Ca. 300 Seiten, 28 Abbildungen, davon 10 in Farbe. Leinen mit Schutzumschlag.
Ca. sFr. 138.- / Ca. € (D) 138.-
ISBN 978-3-7965-3773-8
In Planung
Subskriptionspreis bis 30. September 2018: sFr. 120.– / € (D) 120.–.
Salomon Geßner138.00


Heinrich Wölfflin veröffentlichte seine Studie Salomon Geßner 1889, nur ein Jahr nach seiner berühmten Habilitationsschrift Renaissance und Barock. Als einzige Monographie mit literaturwissenschaftlichem Schwerpunkt nimmt sie im OEuvre des Kunsthistorikers eine Sonderstellung ein. Wölfflin widmet sich hier dem Zürcher Dichter, Maler und Graphiker der Aufklärung (1730–1788), der schon zu Lebzeiten europaweit Ansehen genoss und als Künstler und Verleger mit Zeitgenossen wie Christoph Martin Wieland, Johann Georg Sulzer, Karl Wilhelm Ramler und Anton Graff verkehrte. Wölfflin beleuchtet die Lebensgeschichte Geßners, kontextualisiert dessen Idyllendichtungen, untersucht ihre literarischen Voraussetzungen und nimmt sprachliche Analysen vor. Hinzu kommt eine kunsthistorische Einordnung des bildkünstlerischen Schaffens Geßners.


Als Teil der neuen kritischen Edition der gesammelten Werke Wölfflins erscheint Salomon Geßner erstmals wieder und mit einer literaturwissenschaftlichen Einleitung von Wolfgang Proß, der eine umfassende Würdigung der Monographie als ein Dokument der transdisziplinären Forschung Wölfflins vornimmt. Überdies bringt Proß die Schrift mit dem zentralen Konzept der Stilgeschichte in Zusammenhang und verortet die Untersuchung in der literaturwissenschaftlichen Forschungsdiskussion des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Der kritische Kommentar erschliesst das reiche Quellenmaterial zu Salomon Geßner aus Wölfflins Notiz- und Tagebüchern. Damit leistet die kommentierte Edition einen Beitrag zur fächerübergreifenden Wissenschaftsgeschichte und zur Text-Bild-Forschung.


Tristan Weddigen ist Professor für Kunstgeschichte der Neuzeit an der Universität Zürich und Direktor an der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom.


Oskar Bätschmann war von 1991 bis 2009 Professor für Kunstgeschichte an der Universität Bern und ist heute als Forschungsprofessor am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA in Zürich tätig.


Wolfgang Proß ist emeritierter Professor für Germanistik der Universität Bern.

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