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Itinera (Itinera)
Schweizerische Gesellschaft für Geschichte (Hrsg.)

Itinera
45: Philippe Rogger / Nadir Weber (Hrsg.)
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Diplomatische Akteure und politische Kulturen in der frühneuzeitlichen Eidgenossenschaft
Acteurs diplomatiques et cultures politiques dans le Corps helvétique, XVIIe et XVIIIe siècles

2018. 198 Seiten, 6 Abbildungen. Broschiert.
sFr. 48.- / € (D) 48.-
ISBN 978-3-7965-3769-1
Beobachten, Vernetzen, Verhandeln Observer, connecter, négocier48.00

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Für die Gesandten frühneuzeitlicher Fürsten war die Eidgenossenschaft ein äusserst schwieriges Terrain. Das komplexe Geflecht von Territorien unterschiedlicher Grösse, Verfassung und Konfession fügte sich nicht ein in politisch-soziale Ordnungsvorstellungen, die vom Ideal monarchischer Souveränität geprägt waren. Fünf Fallstudien fragen nach dem Zusammenhang von politischem Wissen, personaler Verflechtung und dem Erfolg von Verhandlungen mit den eidgenössischen Republiken. Darüber hinaus bietet der Band einen Überblick zur Funktionsweise der Aussenbeziehungen des Corpus Helveticum im 17. und 18. Jahrhundert und skizziert Perspektiven für die künftige Forschung.


Pour les représentants des princes de l’époque moderne, le Corps helvétique était un terrain d’action très difficile. Le réseau complexe de territoires à l’étendue, aux constitutions et confessions différentes ne convenait guère avec des conceptions socio-politiques marquées par l’idéal de la souveraineté monarchique. Cinq études de cas analysent les rapports entre savoir politique, réseaux personnels et succès des négociations avec les républiques suisses. Le volume présente en outre une vue globale du fonctionnement des relations extérieures du Corps helvétique aux XVIIe et XVIIIe siècles et esquisse des perspectives pour de futures recherches.


 

Philippe Rogger, geboren 1978, studierte von 2000 bis 2005 Geschichte, Politikwissenschaft und Allgemeines Staatsrecht an der Universität Bern. 2009–2015 war er Assistent am Historischen Institut der Universität Bern, wo er 2011 promovierte. Seit 2016 ist er Postdoc im SNF-Projekt «Militärunternehmertum und Verflechtung».


Nadir Weber, geboren 1985, hat von 2004 bis 2009 Geschichte und Soziologie in Bern und Paris studiert. 2013 promovierte er in Geschichte an der Universität Bern. 2012–2014 war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere Geschichte und seit 2014 ist er assoziierter Forscher am Historischen Institut der Universität Bern. 2014/15 war er Gastforscher an der LMU München, 2015/16 an der EPHE Paris und am CRCV Versailles, 2016–2018 ZIF Marie Skłodowska-Curie Postdoctoral Fellow an der Universität Konstanz.

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