Schwabe

Basel – Bonn – Berlin


Wolfgang Beyrodt
Basel – Bonn – Berlin
Jacob Burckhardts Freundeskreis in den frühen Jahren
Format E-Book: EPUB.
2018.
ISBN 978-3-7965-3804-9
In Planung
Basel – Bonn – Berlin0.00

Weitere Formate:

  • Buch - Informationen zum Format

    Dieses elektronische Produkt ist auch als Printausgabe erhältlich.

    Weitere Informationen finden Sie auf unserer FAQ-Seite.

* Für Hinweise zum Format mit der Maus über das Symbol fahren.


Eine im Original verschollene Daguerreotype, die im Frühjahr oder Sommer 1842 in Berlin entstanden ist und Jacob Burckhardt gemeinsam mit Freunden in einem sorgfältig komponierten Gruppenbild zeigt, bildet den Ausgangspunkt des vorliegenden Essays.


Über Burckhardts Studienzeit von 1839 bis 1843 an den Universitäten Bonn und Berlin und seine damals unternommenen Kunstreisen, unter anderem nach Belgien und Frankreich, ist relativ wenig überliefert. Die aus diesen Jahren erhaltenen Briefe liefern kein vollständiges Bild seiner damaligen Lebensumstände. Grund hierfür sind beträchtliche Lücken in der erhaltenen Korrespondenz. Bekannt sind immerhin die Namen einiger seiner Briefpartner aus dieser Zeit. Unter Jacob Burckhardts Studienfreunden fanden sich Mediziner, Theologen und Philologen. Man teilte musische und poetische Interessen und tauschte sich über die jeweiligen beruflichen Perspektiven aus.


Mobil war man nicht nur bei der Wahl der Studienorte – fast alle hatten sowohl in Bonn als auch in Berlin studiert –, sondern auch im Hinblick auf Auslandsaufenthalte nach dem Studium. Den erhaltenen Briefen aus diesem Zirkel, darunter auch unveröffentlichte Materialien, lassen sich Stimmen und Urteile über Burckhardt entnehmen, die seine intellektuelle Entwicklung und die hohe Wertschätzung seines Freundeskreises widerspiegeln.


Dass sich der Freundeskreis um Jacob Burckhardt im Bild festhalten liess, erlaubt zudem interessante Seitenblicke in die Anfänge der Fotografie. So handelt es sich bei der Berliner Daguerreotype um ein sehr frühes Beispiel dieses Mediums, das zudem deutlich in der Tradition des romantischen Freundschaftsbildnisses steht.


Wolfgang Beyrodt, geboren 1948, war wissenschaftlicher Bibliothekar an der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen sowie im Bibliotheksverbund der FU Berlin. Er promovierte über den Kunsthistoriker Gottfried Kinkel und veröffentlichte zur Geschichte der Kunstgeschichte.

Zu diesem Titel ist kein Pressestimmentext verfügbar.

Warenkorb leer